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Catalogus : Details

Christina Maria Schramm-Serror

Entwürfe gesellschaftlicher Außenseiter: Die Figurengestaltung in ausgewählten Romanen André-Marcel Adameks

voorkantachterkant
 
ISBN:978-3-8440-9775-7
Reeks:Aachener Romanistische Arbeiten
Uitgever: Prof. Dr. Angelica Rieger en Prof. Dr. Frauke Intemann
Aachen
Volume:14
Trefwoorden:Belgien Studien; Literaturwissenschaft; Figurenanalyse; Außenseitertum; Roman; frankophone Literatur; Gender Studies
Soort publicatie:Dissertatie
Taal:Duits
Pagina's:388 pagina's
Gewicht:485 g
Formaat:21 x 14,8 cm
Bindung:Softcover
Prijs:65,80 € / 82,30 SFr
Verschijningsdatum:Januari 2025
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SamenvattingDas Außenseitertum bildet ein zentrales und konstantes Merkmal der Figurengestaltung im narrativen Werk des zeitgenössischen frankophonen belgischen Autors André-Marcel Adamek. In dieser Dissertation wird das Außenseitertum in seiner Komplexität anhand der Romane "Le Maître des jardins noirs", "Le plus grand sous-marin du monde" und "La Grande Nuit" mit Hilfe interdisziplinärer Methoden und moderner Beschreibungsmodelle zur Figurenanalyse untersucht. Hierbei stehen die Figuren als fiktive Wesen, die Teil einer Mikro-Gemeinschaft sind, im Fokus. Die Ergebnisse zeigen, dass sich das individuelle Außenseitertum – parallel zu den teils ursprünglichen, fantastischen oder auch dystopischen fiktiven Welten – durch vielfältige Erscheinungsformen auszeichnet und auf unterschiedlichen Merkmalen oder Merkmalskomplexen basieren kann. Deutlich wird außerdem, dass die Figuren als Symbol oder Symptom auf tieferliegende (gesellschaftliche) Themen, Probleme und Konflikte der fiktiven Welten verweisen, die auch in der aktualen außerliterarischen Welt verortet werden können: der Konflikt zwischen Tradition und Moderne, soziale Gefälle in kapitalistisch geprägten Gesellschaften, die Zerstörung der Umwelt oder die Bedrohung der Menschheit durch Erfindungen wie die Atombombe. Auf diese Weise leistet die Dissertation einen Beitrag zum Gesamtverständnis der von André-Marcel Adamek geschaffenen Welten, die trotz ihrer literarischen Qualität in der Literaturwissenschaft bisher wenig Beachtung fanden.