• Home
  • Over ons
  • Uw publicatie
  • Catalogus
  • Recensies
  • Help
  • Account
  • Contact / Impressum
Dissertatie - Publicatiereeks - Congresbundel - Vakboek - Collegedictaat/Studieboek - CD-Rom/DVD - Online Publicatie
Winkelmandje
Catalogus : Details

Benedikt Lunz

Deutschlands Stromversorgung im Jahr 2050

Ein szenariobasiertes Verfahren zur vergleichenden Bewertung von Systemvarianten und Flexibilitätsoptionen

voorkantachterkant
 
ISBN:978-3-8440-4627-4
Reeks:Aachener Beiträge des ISEA
Uitgever: Univ.-Prof. Dr. Rik W. De Doncker
Aachen
Volume:82
Trefwoorden:Stromversorgung; Energieszenario; Szenarienanalyse; Residuallast; Flexibilitätsoptionen
Soort publicatie:Dissertatie
Taal:Duits
Pagina's:196 pagina's
Gewicht:290 g
Formaat:21 x 14,8 cm
Bindung:Softcover
Prijs:48,80 € / 61,10 SFr
Verschijningsdatum:Augustus 2016
Kopen:
  » plus verzendkosten
Download:

Beschikbare online documenten voor deze titel:

U heeft Adobe Reader, nodig, om deze bestanden te kunnen bekijken. Hier vindt u ondersteuning en informatie, bij het downloaden van PDF-bestanden.

Let u er a.u.b. op dat de online-bestanden niet drukbaar zijn.

 
 DocumentDocument 
 Soort bestandPDF 
 Kosten36,60 EUR 
 ActiesTonen en kopen van het bestand - 2,0 MB (2115153 Byte) 
 ActiesKopen en downloaden van het bestand - 2,0 MB (2115153 Byte) 
     
 
 DocumentInhoudsopgave 
 Soort bestandPDF 
 Kostengratis 
 ActiesHet bestand tonen - 90 kB (92490 Byte) 
 Actiesdownloaden van het bestand - 90 kB (92490 Byte) 
     

Gebruikersinstellingen voor geregistreerde online-bezoekers

Hier kunt u uw adresgegevens aanpassen en uw documenten inzien.

Gebruiker:  niet aangemeld
Acties:  aanmelden/registreren
 Paswoord vergeten?
Aanbevelen:Wilt u dit boek aanbevelen?
Recensie-exemplaarBestelling van een recensie-exemplaar.
VerlinkingWilt u een link hebben van uw publicatie met onze online catalogus? Klik hier.
SamenvattingDie Entwicklung des Stromsystems bis zum Jahr 2050 ist mit hohen Unsicherheiten behaftet. Sowohl der Anteil fluktuierender Erneuerbarer Energien (FEE) an der Stromversorgung im Jahr 2050 als auch der zukünftige Strombedarf kann nicht zuverlässig vorhergesagt werden. Weiterhin wird die Zusammensetzung des Stromsystems von politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen beeinflusst. Die im Rahmen der Arbeit entwickelte Methodik hat zum Ziel, diese Unsicherheiten aufzunehmen und eine vergleichende Bewertung einer Vielzahl von Optionen zur Gestaltung des Stromsystems aus technisch-volkswirtschaftlicher Perspektive zu ermöglichen.

Dazu wurde zunächst mit einer Szenarienanalyse der Möglichkeitsraum für Stromsysteme im Jahr 2050 anhand von 9 illustrativen Szenarien beschrieben. Auf Basis dessen wurden mit einem einheitlichen Verfahren Residuallastberechnungen in stündlicher Auflösung für ein Jahr durchgeführt. Die Residuallastzeitreihen dienten als eine Eingangsvariable für eine problemspezifische heuristische Optimierungsroutine. Mithilfe dieser wurde ein Mix von Flexibilitätsoptionen, bestehend aus Kraftwerken, Speichern und Power-to-X-Technologien bestimmt, der die fluktuierende Einspeisung möglichst kostengünstig ergänzt und dabei gesellschaftlichen Randbedingungen wie einem CO₂-Reduktionsziel, der Nichtakzeptanz von bestimmten Technologien oder Potenzialbegrenzungen Rechnung trägt. Die dafür entwickelte Heuristik hat eine sehr kurze Laufzeit, so dass in überschaubarer Zeit eine Vielzahl an Systemvarianten berechnet werden kann. Der Technologieeinsatz wird dabei im kompletten Jahresverlauf berücksichtigt, was insbesondere zur Bewertung von Speichertechnologien von Bedeutung ist. Die verwendeten Eingangsparameter wurden im Rahmen der Arbeit mithilfe eines expertenbasierten Konsultationsprozesses erarbeitet. Als Ergebnis erhält man für jedes der neun Szenarien eine gültige und unter den angenommenen Randbedingungen kostengünstige Stromsystemzusammensetzung inklusive der dazu gehörigen charakteristischen Kenngrößen.

Insgesamt wurden mit der entwickelten Methodik etwa 450 mögliche Stromsystemvarianten betrachtet. Aus den umfangreichen Ergebnissen konnten übergreifende Erkenntnisse für energiepolitische Fragestellungen abgeleitet werden. Unter anderem konnte gezeigt werden, dass eine vollständige Dekarbonisierung des Stromsystems unter Annahme der in der Energiereferenzprognose der Bundesregierung unterstellten Kosten für CO₂-Emissionszertifikate im Jahr 2050 von 76 €/t nicht teurer sein muss, als wenn man den Kraftwerkspark des Jahres nach dem Atomausstieg (2023) beibehielte. Weiterhin konnte dargestellt werden, wie der Einsatz von Langzeitspeichern von den Parametern CO₂-Reduktionsziel, FEE-Anteil und den zur Verfügung stehenden Mengen an Erd- und Biogas abhängt. Die vorgestellten Ergebnisse demonstrieren, dass die entwickelte Methodik von Energieversorgungsunternehmen, Komponentenherstellern oder Ministerien eingesetzt werden kann, um in kurzer Zeit die Einflüsse vielfältiger Parameteränderungen auf die Zusammensetzung eines volkswirtschaftlich günstigen Stromsystems zu analysieren.