Thomas FranzelinBidirektionales Laden von elektrifizierten Fahrzeugen unter Berücksichtigung nutzungszentrierter Nachhaltigkeit | |||||
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| ISBN: | 978-3-8191-0792-4 | ||||
| Reeks: | Forschungsberichte Mechatronische Systeme im Maschinenbau Uitgever: Prof. Dr.-Ing. Stephan Rinderknecht Darmstadt | ||||
| Trefwoorden: | Bidirektionales Laden; elektrifizierte Fahrzeuge; nutzungszentrierte Nachhaltigkeit; Akzeptanz; humane Faktoren | ||||
| Soort publicatie: | Dissertatie | ||||
| Taal: | Duits | ||||
| Pagina's: | 194 pagina's | ||||
| Gewicht: | 288 g | ||||
| Formaat: | 21 x 14,8 cm | ||||
| Bindung: | Softcover | ||||
| Prijs: | 58,80 € / 73,60 SFr | ||||
| Verschijningsdatum: | Augustus 2026 | ||||
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| Samenvatting | Bidirektionales Laden ermöglicht die Nutzung von Traktionsbatterien batterieelektrischer Fahrzeuge als flexible Energiespeicher und gilt als vielversprechender Baustein der Energiewende. Durch die Aufnahme und Rückspeisung elektrischer Energie können Elektrofahrzeuge zur Stabilisierung des Stromnetzes beitragen und gleichzeitig wirtschaftliche sowie ökologische Vorteile erschließen. Während die technoökonomischen Potenziale dieser Technologie bereits umfassend untersucht wurden, blieb die soziale Dimension der Nachhaltigkeit bislang weitgehend unberücksichtigt. Die Perspektive der Nutzer*innen spielt jedoch eine zentrale Rolle, da Akzeptanz und individuelle Anforderungen maßgeblich über den Erfolg der Technologie entscheiden. Diese Arbeit integriert nutzungszentrierte Faktoren in die Optimierung bidirektionaler Ladestrategien und untersucht die daraus entstehenden Wechselwirkungen und Zielkonflikte anhand einzelner Haushalte sowie von Fahrzeugflotten mit unterschiedlichen Nutzungsorientierungen. Die Ergebnisse zeigen, dass sich nutzungszentrierte Faktoren erfolgreich in die Optimierung bidirektionaler Ladevorgänge integrieren lassen. Bereits geringe Abweichungen von kosten- oder emissionsoptimalen Lösungen reichen dabei aus, die Nutzerakzeptanz deutlich zu erhöhen. Dadurch entsteht ein großer Gestaltungsspielraum für Betriebsstrategien, die individuelle Bedürfnisse berücksichtigen, ohne wesentliche Einbußen bei wirtschaftlichen oder ökologischen Zielen zu verursachen. In Fahrzeugflotten können zusätzliche Freiheitsgrade genutzt werden, um Zielkonflikte zwischen Nachhaltigkeitsaspekten gezielt auszugleichen. Diese Arbeit zeigt damit Wege auf, wie bidirektionales Laden nutzerorientiert gestaltet und nachhaltig in zukünftige Energiesysteme integriert werden kann. |