![]() | Gaurav SonikDie Bhagavadgita im deutschen GeistÜbersetzung und Hermeneutik von Herder bis Hegel |
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| ISBN: | 978-3-8191-0758-0 |
| Reeks: | Literaturwissenschaft |
| Subreeks: | Allgemeine Literaturwissenschaft |
| Trefwoorden: | Bhagavadgita; deutsche Indologie; Übersetzung; deutsche Romantik/Aufklärung |
| Soort publicatie: | Dissertatie |
| Taal: | Duits |
| Pagina's: | 150 pagina's |
| Gewicht: | 221 g |
| Formaat: | 21 x 14,8 cm |
| Bindung: | Softcover |
| Prijs: | 55,80 € / 69,80 SFr |
| Verschijningsdatum: | Juni 2026 |
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| Samenvatting | Dieses Buch untersucht die deutsche Rezeption der Bhagavadgita an der Wende zum neunzehnten Jahrhundert und konzentriert sich auf fünf bedeutende Vertreter der deutschen Geistesgeschichte: Johann Gottfried Herder, Friedrich Schlegel, August Wilhelm Schlegel, Wilhelm von Humboldt und G. W. F. Hegel. Auf der Grundlage von Hans-Georg Gadamers philosophischer Hermeneutik analysiert die Studie, wie diese Denker die Gita nicht mit dem Ziel interpretierten und übersetzten, Indien um seiner selbst willen zu verstehen, sondern sie vielmehr durch das Prisma ihrer eigenen kulturellen, philosophischen und politischen Vorprägungen betrachteten.
Die Studie verortet diese Auseinandersetzung im Kontext der „Orientalischen Renaissance" sowie der großen intellektuellen Debatten der Zeit: der Suche nach einer eigenständigen deutschen Kulturidentität, dem Spannungsfeld zwischen Aufklärung und Romantik, der Entstehung der Indologie als wissenschaftlicher Disziplin sowie den Debatten über die Kanonisierung nichteuropäischer Texte. Die durch A. W. Schlegels lateinische Übersetzung der Gita (1823) ausgelöste Kontroverse zwischen Schlegel, Humboldt und Hegel dient dabei als zentrales Fallbeispiel. Das Buch leistet einen originellen Beitrag an der Schnittstelle von Germanistik, Indologie und Ideengeschichte, indem es eine theoretisch fundierte hermeneutische Reflexion mit einer eingehenden Analyse der Übersetzungen selbst verbindet — und damit eine neue Perspektive auf die deutsche Auseinandersetzung mit der indischen Philosophie eröffnet. |